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Geschäftsbericht über das Jahr 2014

Liebe Verbandsfreunde, werte Gäste!

Liebe Gartenfreundinnen, liebe Gartenfreunde,
sehr geehrte Gäste,

sehr geehrter Herr Landrat Vogel,

Schauen wir auf das Jahr 2015 so wird die Landesgartenschau in Oelsnitz der unbestrittene Höhepunkt in diesem Geschäftsjahr sein. Erstmals findet eine Gartenschau im Erzgebirge statt. Hunderttausende Blumen werden  unter dem Motto "Blütenträume - Lebensräume" den Kleingärtner und interessierten Besucher erfreuen.

An 170 Tagen präsentieren sich unzählige Blumen, Stauden, und viele andere Gewächse auf dem ehemaligen Bahnhofsareal aus der Zeit des Steinkohleabbaus und das auf insgesamt 15 Hektar.

Seit langem bereiten sich auch unsere Vereine, insbesondere die ortsansässigen, auf dieses Ereignis vor. Das Team der Kreisfachberater, an der Spitze unser GF Peter Köhler, fiebert diesem Ereignis entgegen.

Um unseren Kleingärtnern den Zugang zu dieser Landesgartenschau zu erleichtern, wurde durch den Landesverband die Möglichkeit geschaffen, vergünstigt Eintrittskarten zu erhalten. Statt 14 EUR an der Tageskasse, kostet eine Tageskarte für Erwachsene nur 10 EUR pro Stück und ist nicht an einen bestimmten Tag gebunden. Die verbindliche Bestellmenge müsste  allerdings noch heute abgegeben werden. Die Vorstände wurden davon rechtzeitig informiert.

Neben der Landesgartenschau findet in diesem Jahr auch die Bundesgartenschau statt. Die BUGA 2015 in der Havelregion ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Gemeinschaftsschau. Das blaue Band der Havel verbindet diesen einzigartigen Kultur- und Naturraum und bildet die imposante Kulisse. Die beiden Dome in Brandenburg an der Havel und in der Hansestadt Havelberg sind ihr Anfangs- und Endpunkt. Vereine die ihre Fachberatung über Oelsnitz hinaus noch ausdehnen möchten können durchaus auch diese Möglichkeit für sich in Anspruch nehmen.

Nicht nur Höhepunkte bezüglich der Gartenschauen finden in diesem Jahr statt, sondern auch auf Verbandsebene. Der 27. Verbandstag des Bundes Deutscher Gartenfreunde findet am 4. und 5. September 2015 in Rostock statt. Auf Landesebene ein Jahr später, also im Jahr 2016 in Dresden.

Für die längerfristige Planung der Vereine sei bemerkt, dass der letzte Wettbewerb im Erzgebirgskreis um die schönste Kleingartenanlage 2012 stattfand. Da sich die Abstände der Durchführung des Wettbewerbes verdoppelt haben, wird der nächste Wettbewerb im Jahr 2016 durchgeführt. Dieser durch das Landratsamt Erzgebirge ausgelobter Wettbewerb ist bei weitem noch keine Selbstverständlichkeit in den sächsischen Landkreisen. Aber durch die positive Unterstützung des Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft gewinnt er immer mehr Einfluss in Sachsen. Landkreise, die einen regelmäßigen Wettbewerb durchführen, werden von Jahr zu Jahr zahlreicher. Deshalb sind wir als Kreisverband bemüht, unseren Wettbewerb ständig besser zu gestalten um das Interesse unserer Vereine zu wecken. Neue Ideen für den Wettbewerb machen unsere Anlagen attraktiver, somit interessanter für die Bevölkerung, also ein Beitrag der auch hilft den Leerstand in unseren Gartenanlagen abzubauen.

Leerstand, ein Problem der neuen Bundesländer, auch Sachsen bildet hier keine Ausnahme. Sind die Kleingartenanlagen in Großstädten, wie Dresden und Chemnitz, gut besetzt, kaum ein Leerstand zu verzeichnen, im Gegenteil es gibt sogar Bedarf an neuen Anlagen, ist in ländlichen Gegenden ein Überschuss an Kleingärten zu verzeichnen. Ein Rückbau derartiger, teilweise unattraktiver, Kleingartenanlagen ist deshalb nicht ausgeschlossen und muss auch auf lange Sicht in unserem Verband ins Auge gefasst werden.

Der Landesverband gab deshalb im vergangenen Jahr, mit Unterstützung des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft eine Studie mit dem Thema „bedarfsgerechte nachhaltige Entwicklung von Kleingartenanlagen in Sachsen“ in Auftrag. Am 16. März diesen Jahres wurden uns die ersten Ergebnisse vorgestellt. Nach einer letzten Überarbeitung geht diese Studie dann in Druck und wird gleichzeitig auf der Homepage des Landesverbandes zum Herunterladen bereit gestellt.

Besonders für unseren Kreisverband dürfte dies eine wichtige Arbeitsgrundlage sein, weil wir als Verband Aue/Stollberg umfangreiche Daten für die Studie lieferten. Das Ergebnis soll u. a. auch eine Grundlage bilden Entwicklungskonzeptionen zu erstellen, eine Gemeinschaftsarbeit zwischen den Kommunen und den ortsansässigen Kleingartenvereinen. Die Entwicklung des Kleingartenwesens im jeweiligen Territorium bis in das Jahr 2025, ein Arbeitspapier welches Möglichkeiten und Maßnahmen aufzeigt, wie sich das Kleingartenwesen entwickeln wird, ebenso jedoch Varianten der Nutzung von Freiflächen und deren Umwidmung.

Ein Thema, das auch bei den Gesprächen der vier Verbände des Erzgebirgskreises mit dem Landrat, Herrn Vogel, im Mittelpunkt stand. Weiterhin erhielten wir die Möglichkeit zur Bürgermeisterkonferenz am 2. Dezember 2013  in Annaberg dieses Thema anzudiskutieren. Somit ist der Grundstein für alle Vereine gelegt, nunmehr in die Verhandlungen mit den Kommunen zu treten, um die weitere Entwicklung im Territorium und im eigenen Verein aufzuzeigen. Dabei sollte diese neue sächsische Studie einbezogen werden.

Die ständige Zunahme des Leerstandes hat natürlich Auswirkung auf die Arbeit der Verbände. Betrachtet man allein die Entwicklung des Landesverbandes, dann zeichnet sich ab, dass im Zeitraum der letzten 10 Jahre dort ein Rückgang von 13.916 Kleingärten durch Hochwasser, Baumaßnahmen, Vernässung und fehlende Wiederverpachtung aufgegeben werden mussten. Für den Verband bedeutet dies einen erheblichen finanziellen Ausfall. Deshalb beabsichtigt der LSK ab 2017 eine Beitragsanpassung durchzuführen. Exakte Zahlen liegen uns momentan noch nicht vor.

Für unseren Verband bedeutet das ebenfalls den Beitrag ab dem Jahr 2017 zu verändern. Im Jahr 2008 wurde der Beitrag auf 15,50 EUR pro Mitglied festgesetzt, zuzüglich 1 EUR Rechtschutzversicherung. Der Mitgliederrückgang von 2008 bis heute beträgt 606 Mitglieder. Rechnet man den künftigen Rückgang bis 2017 dazu, kommen wir auf 890 Mitglieder. Diese multipliziert mit dem Beitrag von 15,50 EUR, wäre das ein Ausfall von 13.795 EUR. Um diesen Verlust zu kompensieren bedarf es 2,24 EUR pro Mitglied, dabei ist die geplante Veränderung des Beitrages des Landesverbandes nicht eingerechnet.

Gehen wir nun davon aus, dass der Beitrag für wenigstens fünf Jahre stabil bleiben sollte, müssen wir somit mit einem Gesamtmitgliederrückgang von 1.600 rechnen, dass bedeutet einen Verlust von 24.800 EUR!
Umgelegt auf das einzelne Mitglied wären das 4,54 EUR, ohne die Forderung des Landesverbandes.

Ich denke aber dieses Thema sollte in den diesjährigen Schulungen ausdiskutiert werden, denn hier stehen dann die technischen Mittel zur Verfügung um diese Veränderungen auch graphisch und anschaulich darzustellen.

Sehr geehrte Anwesende!

Die Situation in unseren Vereinen bezüglich des Leerstandes ist sehr unterschiedlich. Wobei in den Bereichen von größeren Städten wenig Probleme vorherrschen, sieht es in den ländlich geprägten Gegenden teilweise schon bedenklich aus. Bis Mitte April werden wir eine exakte Übersicht erarbeiten, die die jetzige Situation in den Vereinen widerspiegelt. Bei derartigen Erfassungen sind wir jedoch auf die Zuarbeit der Vereinen angewiesen, zum größten Teil funktioniert es recht gut, diesen Vereinen gilt unser Dank! Doch leider erschweren uns die wenigen Vereine, die nicht rechtzeitig ihre Unterlagen einreichen, die Arbeit.

Ein Überangebot an Gärten, Leerstände und verwilderte Gärten tragen wesentlich dazu bei das Image des Kleingartenwesen zu schmälern. Dies schlägt sich auch im leichtfertigen Umgang mit den Pflichten gegenüber dem Vereins nieder. Die Pflege der Parzelle wird vernachlässigt, finanzielle Verpflichtungen nicht pünktlich oder gar nicht erfüllt und von der Einsatzbereitschaft zur Mitarbeit auf Vereinsebene ... bei diesem Personenkreis möchte ich davon gar nicht erst reden.

Sogenannte „Pachtnomaden“ ziehen auch in unserem Einzugsbereich von Verein zu Verein, erhalten zum Teil sogar kostenlos eine Parzelle, alles was zu verkaufen ist, wird zu Geld gemacht. Nicht schlecht staunte ein Vereinsvorstand als sogar die Gartenlaube verkauft wurde. Dann ziehen sie weiter zur nächsten Kleingartenanlage, hinterlassen meist einen chaotischen, nicht einmal gekündigten Kleingarten. Eine Rückfrage beim Kreisvorstand, vor dem Abschluss eines Pachtvertrages, könnte hier hilfreich sein.

Diese neuen ungünstigen Bedingungen schlagen sich auf die Arbeit des Verbandes nieder, Schwerpunkt unserer Arbeit sind nunmehr Abmahnungen an diese Gärtner, gerichtliche Mahnverfahren, Kündigungen und die Bearbeitung von Einsprüchen. Eine Entwicklung, die so nicht gewollt ist!

Aufgrund dieser Entwicklung änderte ab Januar 2015 die Roland – Rechtschutzversicherung ihre Bedingungen. Positiv ist dabei, dass die Verfahrenskosten, beginnend beim gerichtlichen Mahnverfahren, bis zu den Kosten des Gerichtsvollziehers, von der Versicherung getragen werden. Vorausgesetzt der Schuldner ist nicht zahlungsfähig und die Anforderungen der Versicherung wurden eingehalten.
Ungünstig dagegen wirkt sich aus, dass alle Parzellen, auch die nicht verpachteten, sogar die schon beräumten, aber noch als Parzelle geführten Flächen, in die Versicherung einbezogen werden. Für Anlagen mit hohem Leerstand wirkt sich dies sehr ungünstig aus.

 

Liebe Verbandsfreundinnen, liebe Verbandsfreunde, werte Gäste!

Größere Bedeutung als bisher wird künftig das Thema „Entsorgung der Kleingärten“ gewinnen. In den alten Bundesländern ist dies seit längerem schon auf der Tagesordnung und löste teilweise heftige Diskussionen aus.

Auch in Sachsen wurden seitens der zuständigen Organe Anfragen an den Landesverband gestellt. Zunächst wurde ein Fragebogen erarbeitet, der von jedem Pächter gewissenhaft ausgefüllt werden sollte. Mit seiner Unterschrift bestätigt der Kleingärtner den Wahrheitsgehalt seiner Angaben. Diese Dokumente dienen letztlich auch der Sicherheit des Vereinsvorstandes und sollten deshalb vollständig und übersichtlich im Verein aufbewahrt werden. Vorgesehen ist diese Mitgliederbefragung noch in diesem Jahr.

Zur Anwendung sollen auch weiterhin Biotoiletten kommen, deren Entsorgung über einen zweiten Kompost erfolgt, der ausschließlich für die Anwendung bei Zierpflanzen dient.

Abflusslose Gruben die noch den Bestandschutz genießen, können weiter genutzt werden. Zu beachten ist dabei, dass auf Anforderung die Quittungen als Nachweis der Entsorgung vorgelegt werden müssen.

Neues gibt es in der Pflanzenschutzverordnung. Personen, die den öffentlichen Bereich im Verein betreuen und entsprechende chemische Mittel zum Einsatz bringen, müssen über einen Abschluss verfügen und an ständigen Weiterbildungsveranstaltungen teilnehmen. Zunächst haben wir als Kreisverband zwei Verbandsfreunde ausbilden lassen. Unseren Kreisfachberater, GF Peter Köhler und Gabriele Vollrodt aus der Kreisfachkommission. Den Abschluss als „Pflanzendoktor“ haben beide  erst vor kurzem absolviert und den Sachkundenachweis  mit einem guten Prüfungsergebnis erworben - herzlichen Glückwunsch dazu!
Sie werden im Rahmen des Schulungsprogramms des Kreisverbandes ihre Kenntnisse weitervermitteln. Ziel sollte sein, in jedem Verein einen Fachberater mit Sachkundenachweis zu haben.

Das Thema „Fachberatung“ wird nach wie vor in einigen Vereinen unterschätzt. Die Fachberatung ist Satzungszweck und wir sind als gemeinnützige Vereine verpflichtet unsere Mitglieder fachlich zu beraten. Im vergangenem Jahr führten wir auf Verbandsebene zahleiche Veranstaltungen durch. Die positive Resonanz zeugt von einem hohen Niveau der Schulungen. Auch der Schulungsplan für das Jahr 2015 dokumentiert dies erneut.

Sehr unterschiedlich ist jedoch die Umsetzung in den Vereinen, es gilt das erlangte Wissen, „Vor-Ort“, den eigenen Mitgliedern nahe zu bringen. Auf Anfrage wurde den Vereinen vonseiten der Fachkommission auch hier Unterstützung zuteil. In Theorie und Praxis unterstützte insbesondere GF Peter Köhler die Arbeit der Fachberater in den Vereinen.

Ein Verein ohne Fachberater wird Probleme haben die kleingärtnerische Gemeinnützigkeit erhalten zu können. Die Abnahmebehörden werden künftig nicht nur darauf achten, dass ein Fachberater vorhanden ist, sondern besonders auf welche Art und Weise die Mitglieder im Verein fachlich betreut werden.

Gartenfreund Köhler leitet mit großer Kompetenz auch den Bereich der Wertermittlung in unserem Verband. Unter seiner Leitung hat sich die Ausbildung von Wertermittlern auf Kreisebene quantitativ aber auch qualitativ verbessert. Die Zusammenarbeit bei der Ausbildung neuer Wertermittler im eigenen Bereich, aber auch mit den Nachbarverbänden, wurde fortgesetzt. Insbesondere betrifft es die Verbände Annaberg und Hohenstein-Ernstthal die wir bei der Ausbildung ihrer Wertermittler unterstützen.

Mit diesem Stamm von Wertermittlern ist die Voraussetzung gegeben, dass, wie es auch in den Pachtverträgen festgeschrieben ist, bei jeder Parzellenaufgabe eine Wertermittlung stattzufinden hat.

Die Schulungen im rechtlichen Bereich fanden großen Zuspruch und endeten meist in einer angeregten Diskussion. Großen Anklang fanden auch die „Stammtischgespräche“ im kleineren Rahmen, z. B. zum Thema „Pächterwechsel“ die bei den Teilnehmern stets positiv beurteilt wurden. Somit kann eingeschätzt werden, dass der beschlossene Schulungsplan abgearbeitet und darüber hinaus noch zusätzliche Veranstaltungen durchgeführt wurden.

Spricht man über die rechtliche und fachliche Beratung der Mitglieder kommt man sicherlich im Laufe der Diskussion auf unser Verbandsorgan „Der Gartenfreund“. Zur fachlich-kompetenten und sachlich-richtigen Beratung der Mitglieder ist das Fachorgan ein „MUSS“ für alle Vereinsvorstandsmitglieder. Die Veröffentlichungen sind rechtsverbindlich und sollten für die Arbeit der Vorstände die Grundlage bilden.

Die ehrenamtlich Tätigen mit den erforderlichen Arbeitsmitteln auf Vereinskosten auszustatten, ergibt sich schon aus dem Wesen eines Vereines und aus dem Charakter der Vorstandstätigkeit. Trotz den immer wiederkehrenden Hinweisen konnte auf diesem Gebiet noch keinen Durchbruch erzielen.

Nicht nur für die Vorstände, sondern auch für Vereinsmitglieder gibt diese Fachzeitschrift wertvolle Hinweise, mit der neu eingeführten Kinder- und Jugendseite werden alle, im Kleingarten tätige angesprochen. In diesem Zusammenhang möchten wir erneut auf den Beschluss des Landesverbandes verweisen, dass jedem neuen Pächter diese Zeitschrift anzubieten ist. Angebracht erscheint uns bei der Mitgliedsaufnahme die Vordrucke des LSK zu verwenden, hier ist die Möglichkeit des Bezuges des „Gartenfreundes“ gleich vorgesehen. Ein Exemplar dieses Formulars befindet sich in ihren Unterlagen.

 

Liebe Verbandsfreunde, werte Gäste !

Zu einer guten Tradition gehören die jährlichen Zusammenkünfte zwischen dem Landrat und Kleingärtnern - nicht nur zur Jahreshautversammlung, sondern auch zu bei den jährlichen Treffen in zwei Gartenanlagen unseres Verbandes.
Am 17. Juli 2014 fand das Treffen in Oelsnitz, der Gastgeberstadt der Landesgartenschau 2015,  statt. Abgeordnete und Vertreter der Stadt Oelsnitz begleiteten den Landrat. Nach einer Vorstellung der künftigen Landesgartenschau durch den Geschäftsführer der Gartenschau GmbH, Herrn Birkigt, wurden die Kleingartenanlagen „Reichsbahn“ und „Am Höhlteich“ besichtigt.

Ein herzliches Dankeschön von dieser Stelle aus an unseren Landrat, Herrn Vogel. Einmal für die Auslobung des Wettbewerbes im Landkreis, ebenso für sein Interesse und natürlich auch für die Unterstützung des Kleingartenwesens in unserem Erzgebirgskreis.
Herr Vogel, es wird sie mit Sicherheit nicht überraschen, wenn wir Sie auch in diesem Jahr gern wieder zu einem Besuch in zwei Kleingartenanlagen unseres Verbandes und zu Gesprächen mit Gartenfreunden einladen.

Weitere Höhepunkte im vergangenen Jahr waren einmal der durch den LSK für den 3. September 2014 geplante Erfahrungsaustausch der Chronisten der Verbände des Landesverbandes im Gartenheim des Kleingartenvereines Aue-Eichert. Der Kreisverband stellte sich dieser Aufgabe unter dem Thema „Die Naturheilbewegung – eine treibende Kraft hinsichtlich der Entstehung von Kleingärten in Sachsen“.
Herr Reiner Günther hielt das Grundsatzreferat zum Thema „Naturheilbewegung in Sachsen“ und stellte gleichzeitig auch sein neu erstelltes Geschichtsheft zu diesem Thema vor.
Unser Verband nahm die Ausgestaltung der Räumlichkeiten vor, zumal sich das Ambiente des Vereins dazu anbot, denn der Kleingartenverein „Eichert“ war der erste Naturheilverein in der Gegend und wurde 1886 gegründet.

Zum Anderen fand  im vergangenen Jahr vom 26. bis 28. September 2014 das Landeserntedankfest in Zwönitz statt. Hier präsentierten sich die ortsansässigen Kleingartenvereine u. a. als Teilnehmer an einem originellen Festumzug und einem Präsentationsstand.

Die zahlreichen Helfer fertigten in vielen Stunden die Aufbauten für den Festwagen, der vom Kleinpferdezucht- und Sportverein Zwönitz gestellt wurde.  Desweiteren wurde der vereinseigene Multicar vom Kleingartenverein „Torfhütte“ in Dorfchemnitz kreativ zu einem echten „Hingucker“ verwandelt.

Am Stand des Kreisverbandes Aue/Stollberg konnten sich die Besucher über Kleingartenprodukte informieren und erhielten fachliche Beratung. Auch die Verkostung von Speckfett, Ketchup u. a. aus eigener Herstellung war möglich.

Allen Teilnehmern und Unterstützern des Landeserntedankfestes nochmals einen herzlichen Dank!

  Sehr geehrte Anwesende!

Der Vorstand des Kreisverbandes war bemüht, trotz jährlich zunehmender Belastungen, seine Aufgaben sowohl innerhalb des Verbandes als auch nach außen hin der Satzung entsprechend und im Sinne des Kleingartenwesens und auf der Grundlage des Bundeskleingartengesetzes zu erfüllen. Wenngleich es auch aufgrund der gegenwärtigen und zukünftigen sozialen und demographischen Entwicklung zunehmend schwieriger ist, allen Anforderungen gerecht zu werden. In diesem Sinne bittet der Vorstand die Mitgliederversammlung, dem vorliegenden Geschäftsbericht für 2014 zuzustimmen.

Ohne Ihre Mitarbeit, liebe Verbandsfreundinnen und liebe Verbandsfreunde, und ohne unsere Vorstandsmitglieder wäre das Erreichte nicht möglich gewesen. Deshalb gilt Ihnen allen mein besonderer Dank.

Auch die Kassenprüfer erledigten ihre Aufgaben gewissenhaft und umsichtig,
Nicht zuletzt auch die Mitarbeiter der Geschäftsstellen, ohne deren Zuarbeit Vieles gar nicht möglich wäre, was wir unseren Mitgliedern als Leistung anbieten.

 

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit!